Geschrieben am

Aluminiumachsen für Seifenkisten

Wer über eine Ständerbohrmaschine verfügt und Gewinde schneiden kann, der kann kostengünstig mit Hilfe von Aluminium-Profilleisten sehr stabile und vielseitige Achsen herstellen. Die Profile können im Onlinehandel in der gewünschten Länge bestellt werden. Beim Kauf muss darauf geachtet werden, dass man Profile nimmt, die längs der Achse eine Bohrung besitzen und noch genügend Material drum herum, um ein M12 Gewinde zu schneiden. Diese gibt es von verschiedenen Herstellern, wie z.B. ITEM. Ideale Größe der Profile ist ein Querschnitt von 40 x 40 mm. An den beiden Enden werden die, meistens sechs Millimeter großen Löcher, aufgebohrt auf das erforderliche Kernloch mit Durchmesser 10,4 mm für ein M12 Ge-winde. Die Bohrung sollte ca. 40 mm tief und das dazugehörige Gewinde ca. 30 Millimeter tief sein. In das Gewinde wird eine Gewindestange eingeschraubt und mit einer Mutter mit Unterlegscheibe verspannt. Die Länge der Gewindestangen ergeben sich aus der Nabenbreite der Räder, der Einschraubtiefe und der notwendigen Unterlegscheiben und Muttern. Die Bohrung für den Drehpunkt der Vorderachse kann genau zentrisch in der Mitte erfolgen. Über die Nuten des Profils und sogenannte Nutensteine können sämtliche Anbauteile direkt an der Achse angebracht werden. Diese Bauart ergibt eine sehr stabile Konstruktion und bei Verwendung von Gewindestangen der Festigkeitsklasse 10.9 (Online Handel) sind hier auch höhere Belastungen möglich. Allerdings eignet sich diese Lösung nur für Räder mit einer Achsaufnahme von 12 mm Durchmesser.

 

Dies ist ein Auszug aus dem Buch – SEIFENKISTENFABRIK Coole Kisten selber bauen – erhältlich hier im Shop

Share Button
Geschrieben am

Holzachsen für Seifenkisten

Holzachse für SeifenkisteHolzachsen bestehen zwar nicht komplett aus Holz, aber sie lassen sich recht einfach aus Teilen im gut sortierten Baumarkt herstellen. Wie in der Zeichnung zu sehen ist, wird eine Gewindestange zwischen zwei länglichen Holzplatten, wie im Sandwich-Verfahren eingepackt. Die Abmessungen der Holzteile und die Länge der Gewindestange, ergeben sich aus der gewünschten Spurweite und Nabenbreite der Räder. Vor dem Verleimen werden die Holzteile positioniert und mit Hilfe von Schrauben fixiert. Für die Schrauben sollte unbedingt vorgebohrt und gesenkt werden, um das Platzen des Holzes zu vermeiden. Die Schrauben werden wieder gelöst und die  notwendigen Flächen mit wasserfestem Holzleim beidseitig und gleichmäßig bestrichen. Während der Fixierung der Teile kann auch die Gewindestange eingelegt werden, damit die seitlichen Leisten eng anliegen. Anschließend werden die Teile mit den Schrauben verpresst. Die Gewindestange verbindet sich nicht mit dem Holzleim und kann bis zur endgültigen Platzierung wieder herausgezogen werden. Sobald die Holzteile gut miteinander verleimt sind, kann die eingesteckte Gewindestange mit zwei Muttern verspannt werden. Die Bohrung im Drehpunkt ist etwas außermittig gesetzt, da wir nicht durch die Gewindestange durchbohren können. Wird die Achse unter dem Fahrzeug montiert, spielt das keine Rolle. Bei der Montage auf der Grundplatte wird die Achse leicht kippen. Dies wird durch die Verwendung einer großen Unterlegscheibe (Karosseriescheibe) verhindert. Alternativ verhindert auch eine Brücke über der Achse zu starkes Kippen. Zur Befestigung der Hinterachse werden vier Bohrungen zur Verbindung mit der Karosserie angebracht. Die Verwendung einer M12 Gewindestange der Festigkeitsklasse 8.8, eingebettet in 18 mm Multiplex Platten, ist ausreichend für eine Kinderkiste bis 115 kg Gesamtgewicht. Für eine stärkere Ausführung empfiehlt sich bei der Gewindestange die Festigkeitsklasse 10.9 (Online Handel) oder M16 bzw. M20 in Abhängigkeit der Lagerdurchmesser der Räder. Zusätzlich können auch Rohre verwendet werden, in die die Gewindestange aufgenommen wird. Dies können Aluminiumrohre sein, die es ebenfalls im Baumarkt gibt und die auch ineinander gesteckt werden können. Beim Befestigen der Zuganker für die Lenkung ist es wichtig, diese so zu gestalten, dass sie bei einer Belastung durch einen kleinen Unfall nicht allzu leicht herausreißen. Hierzu eignen sich sehr gut lange Ösenschrauben. Alternativ zum Sandwich-Verfahren kann man sich vom Schreiner auch eine passende Nut für die Gewindestange in eine Holzleiste fräsen lassen und diese dann mit einer weiteren Leiste abdecken.  Alles weitere ist dann wie oben bereits beschrieben.Seifenkiste-Holzachse-7

Dies ist ein Auszug aus dem Buch – SEIFENKISTENFABRIK Coole Kisten selber bauen – erhältlich hier im Shop

Share Button
Geschrieben am

Das richtige Material zum Bau von Seifenkisten

Multiplex SeifenkisteMaterial
Der Bau des Chassis einer Seifenkiste erfolgt meistens aus Holz. Die beste Wahl hierbei sind sogenannte Multiplex-Platten, meistens aus Buche oder Birke. Es handelt sich hierbei um mehrfach, mit wechselnder Ausrichtung, verleimter Furnierlagen, die zusammen eine hohe Stabilität erreichen. Multiplex Platten gibt es in den han-delsüblichen Dicken 3, 6, 9, 12, 15, 18 und 21 mm. Sie sind leicht zu verarbeiten und sehr formbeständig. Natürlich kann man zum Bau einer Seifenkiste auch anderes Holz verwenden, jedoch sollte klassisches Sperrholz vermieden werden, da es splittern und dann zu Verletzungen führen kann. Beim Bau nach dem Reglement des DSKD ist dieses Sperrholz verboten. Allerdings gibt es das klassische Sperrholz kaum noch. Das in den meisten Baumärkten ebenfalls angebotene Pappelsperrholz gehört schon eher zu den Multiplex-Platten und kann gut verwendet werden.
Die stärkste Platte ist in der Regel die Bodenplatte. Hier sollte 18 oder gar 21 mm verwendet werden. Fertige Karosserie der SeifenkisteJe nach Steifigkeit der Gesamt-konstruktion können für die Bodenplatte auch dünnere Platten ver-wendet werden. Allerdings sollte die Sicherheit des Fahrers immer im Vordergrund stehen. Zusätzlich zu Platten werden zum Bau auch Holzleisten verschiedenster Stärken ihren Einsatz finden. Zusätzliche alternative Baustoffe, wie z. B. Kunststoffplatten lassen sich natürlich auch hervorragend einsetzen. Der Phantasie des Erbauers sind kaum Grenzen gesetzt.

Verbindungen
Die Platten und Leisten werden miteinander verleimt oder verschraubt. Auch beides ist sinnvoll. Beim Verschrauben sollte vorgebohrt werden, um zu vermeiden, dass das Holz reißt. Beim Verleimen kann es sinnvoll sein, die Teile durch Schrauben zu fixieren. Unbedingt zu beachten ist die Verwendung von wasserfestem Holzleim. Die Flächen die verleimt werden, sollten glatt und plan zueinander sein. Wenn die Teile richtig positioniert sind, was z. B. auch durch kleine Schrauben erfolgen kann, sollten die beiden Teile gut miteinander verpresst werden. Nur so wird eine hohe Endfestigkeit erreicht. Die minimale Pressdauer steht auf der Leimflasche oder Dose. Die Pressung erfolgt mit Schraubzwingen oder auch Spanngurten. Verspannter Rahmen der Seifenkiste
Die Verwendung von Heißkleber als Alternative ist möglich. Es entfällt das lange Warten bis der Leim getrocknet ist, allerdings auf Kosten der Festigkeit.
Welche Verbindungsart Sie letztendlich verwenden (Holzleim, Heißkleber, Schrauben oder anderes) liegt in Ihrem Ermessen. Wichtig ist, dass alle Verbindungen stabil sind und bleiben.

Die hier verwendeten Bilder entstammen dem Bau einer Seifenkiste die nach dem Bauplan JeeBox hier aus dem Shop entstand.

Share Button
Geschrieben am

Der Vaillante F1 EVO aus dem ein Ferrari wurde

Seifenkiste-Ferrari-Vaillante

Ein Kunde, der vor nicht allzu langer Zeit den neuen Bauplan des Vaillante F1 EVO gekauft hatte, lies mir Bilder von Bau zukommen. Die Seifenkiste wurde noch an einigen Stellen verstärkt und auch erweitert. Die Bilder sind noch ohne Räder. Soweit ich weiß will der Erbauer bei einem Rennen des DSKD teilnehmen. Das heißt, es werden 12″ Vollgummi Räder montiert. Ich bin schon auf die finalen Bilder gespannt.

Merken

Share Button
Geschrieben am

Seifenkisten Bauplan Vaillante F1 überarbeitet

Seifenkiste Vaillante-EVO

Es ist zwar keine Ferrari Seifenkiste, aber trotzdem unser bestes Pferd im Stall. Der neue Bauplan Vaillante F1 EVO stellt eine komplette Überarbeitung der bisherigen Version dar. Die konsequente Neukonstruktion hat jetzt ein Leergewicht von ca. 40 kg. Satte 30 kg weniger als vorher. Die Seifenkiste liegt tiefer was ihr ein sportlicheres Aussehen gibt. Der Bauplan zeigt auf 71 Seiten, in 20 Schritten detailliert den Bau der Kiste. Das geringere Gewicht erleichtert den Transport. Mit Hilfe von Zusatzgewichten, die hinter dem Fahrer Platz finden, erreicht man dann auf der Strecke das gewünschte Gesamtgewicht.

Share Button
Geschrieben am

Schöne Weihnachten…

und einen Guten Start ins Neue Jahr wünschen wir all unseren Kunden und dehnen die es noch werden und allen anderen die diese Seite besuchen

Share Button
Geschrieben am

Batmobil in Kanada gebaut

Auf ihrer, nach eigener Aussage, „Hobbyfarm“ in Mount Albert, Kanada (nördlich von Toronto) bauten Sören Striepe, sein Sohn Jonathan und Tochter Irma-Jean das Batmobil als Seifenkiste. Mount Albert hat ca. 2000 Einwohner und veranstaltet den jährlich wiederkehrenden Sports Day. Bestandteil dieser Veranstaltung ist ein kleines Seifenkistenrennen mit 8 bis 10 Teilnehmern. Im letzten Jahr hatte Irma-Jean erstmals die Gelegenheit mit der Seifenkiste eines Nachbarn zu starten. In diesem Jahr kam das neue Batmobil zum Einsatz. Mehr zum Mt. Alberts Spotsday gibt’s unter www.mountalbertsportsday.com/soap_box_derby.html und den Bauplan zur BatBox gibt’s hier…

Share Button
Geschrieben am

Vaillante F1 Soapbox – Baubericht Teil 1

k-2006-06-18 002
Der ein oder andere wird sich vielleicht noch daran erinnern. Die Comic Serie „Michel Vaillant“, die in den 1960er Jahren in den MV Heften erschien und später im Zack Magazin fortgesetzt wurde. Die Serie, die in Frankreich, Belgien und den Niederlanden bis heute regelmäßig erscheint, wurde bei uns nicht regelmäßig und auch nicht in chronologischer Reihenfolge abgedruckt.
k-2006-03-26 015Erst seit ca. 15 Jahren schließen kleinere Verlage die Lücken. Als Kind habe ich die Serie verschlungen und auch heute noch erwerbe ich jeden Band der neu erscheint. Aus diesem Grund lag es nahe einen der Renner als Seifenkiste nach zu bauen. Wie meine erste Kiste, der Ferrari, sollte auch der Vaillante über eine Federung mittels Tennisbällen verfügen. Aus Platzgründen wurde die Federung vorne über eine Wippe realisiert, was sich aber später als Fehler heraus stellte, da dies nicht die notwendige Stabilität brachte und umgebaut wurde.
k-2006-03-26 044
Anstelle von Umlenkrollen für die Lenkung verwendete ich wie bereits für die Bremsen Bowdenzüge. Diese sind leicht zu verlegen und billiger.Die Achsen wurden, wie auch bei meiner ersten Kiste, aus Stahl Rundmaterial gefertigt. Die Räder wurden aus Taiwan importiert. Man sieht diese Räder manchmal an Fahradanhängern und ähnlichem aber findet in Deutschland keinen Lieferanten für diese Räder. Selbst meine Nachfrage bei Fahrradhändlern blieb hier erfolglos. Wichtig war mir die Verwendung handelsüblicher DIN bzw. ISO Kugellager. Bei normalen kleinen Fahrradrädern bildet die Achse mit den Lagern eine Einheit. Entfernt man die Achse, fallen auch die Kugeln raus. Deshalb können diese Räder nur mit Hilfe einer Gabel, wie bei dem alten Oberurseler Radsatz für Seifenkisten. aufgenommen werden. Da ich dies nicht wollte blieb nur die Recherche im Internet und dort fand ich einen Hersteller in Taiwan, der auch kleinere Stückzahlen nach Deutschland versendet. Ein Nachteil dieser Kunstoffelgen ist allerdings das diese für die Felgenbremsen nicht sehr geeignet sind.


Im zweiten Teil gibts Bilder und eine Beschreibung zur realisierten Federung.

Share Button
Geschrieben am

Hungry Heidi als Schulprojekt

Cuntze_2

Als Schulprojekt im Wahlpflichtfach der Klasse 10 in Baunatal, entsteht zur Zeit eine Hungry Heidi nach dem Regelwerk des DSKD. Eine echte Herausforderung für die Schüler. Sobald wir noch mehr Bilder erhalten werden wir sie hier veröffentlichen.

Cuntze_6

Share Button
Geschrieben am

Einen guten Start ins Neue Jahr…

… wünschen wir all unseren Kunden und Lesern.
jetpack
Hier der Jahresbericht zu unserer Website für 2015
Eine Funktion des Plugins Jetpack für WordPress

Share Button